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Das Fischerdorf “Sa Calobra” auf Mallorca

 

Das kleine Dorf auf der Baleareninsel Mallorca gehört zur Gemeindeverwaltung von Esorca. Es befindet sich ca 47km nördlich von Palma an der Bucht „Sa Calobra“. Die malerische Bucht und das Dorf sind nur über zwei Wege zu erreichen, zum einen über die Serpentinenstraße PMV 2141 oder per Schiff. Vom Anlegeplatz oder auch vom Parkplatz sind es dann noch ca. 5 min zu Fuss bis man den Ausgang der berühmten Felsenschlucht (Torrent de Pareis) erreicht. Im Umkreis befinden sich die vier höchsten Berge Mallorcas.

Aufgrund der geografischen Lage war das Dorf bis 1932 von nur 32 Menschen bewohnt. Es war schwierig Sa Calobra zu erreichen oder es zu verlassen, nur über den Seeweg oder über den gefährlichen und beschwerlichen Fussweg durch den Torrent de Pareis (Paradiesschlucht) und über die höchsten Berge Mallorcas. 1932 wurde dann durch den italienischen Ingenieur Antonio Paretti das Meisterwerk der Straßenbaukunst geplant und ausgeführt. Charakteristisch für seine Arbeit ist ein umweltfreundlicher Straßenbau. Man kann von fast jeder Stelle der Straße aus vier Straßenbänder sehen, dieses unübersichtliche Straßengeflecht ermöglicht ein sanftes Gefälle (Tempo max 2okmh) durch die sehr steile Bergregion und endet im Krawattenknoten. Es gab keine andere Möglichkeit aufgrund des Geländes, auf der Höhe von Sa Moleta, als die Strasse um sich selbst kreisen zu lassen. 31.000 kubikmeter Fels wurden hierfür abgetragen und an anderer Stelle wieder aufgefüllt um den kompletten Strassenbau durch die Berge zu ermöglichen.

Es gibt zahlreiche Busreisen in den abgelegenen Ort. Zuweilen wird das Dorf dann von Touristen überflutet. Wer sich einer Busreise anschliesst kann aber schluchteinwärts die Ruhe und Schönheit der Natur sowie den herrlichen Ausblick geniessen. Die Schiffe kommen nach Sa Calobra vom Hafen in Port de Sóller aus. Jeden Sonntag während der Hauptsaison (Juli-August) finden organisierte Schiffsausflüge mit Essen (spez. Paella) an Bord statt. Der Rote Blitz von Palma ist die dritte Variante um nach Sóller zu reisen, von dort aus kann man dann mit der historischen Straßenbahn weiter nach Port de Sóller reisen um dann in eines der Schiffe um zusteigen.

Der Badurlauber findet einen kleinen steinigen Strand mit einer Länge von ca. 50m und einer mittleren Breite von ca. 20m vor. Durch den umliegenden Bewuchs sind viele schattige Plätze vorhanden. In der Hochsaison ist der Strand recht gut besucht. Da der Strand nicht durchgänig von Rettungsschwimmern bewacht wird ist das Schwimmen vor allem bei starkem Westwind aufgrund der hohen Wellen und dem steinigen Untergrund nicht ungefährlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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